Vereinheitlichung der Eichfristen durch den Bundesrat beschlossen

Die am 17.09.2021 vom Bundesrat beschlossenen Änderungen in der Mess- und Eichverordnung (MessEV) traten am 03.11.2021 in Kraft. Sie betreffen im Wesentlichen die Vereinheitlichung der Eichfristen von Wärmemengen-, Kältemengen-, Kaltwasser- und Warmwasserzählern auf sechs Jahre. Für Wärme-, Kälte- und Warmwasserzähler galten bisher fünf Jahre. Damit werden die Ergebnisse einer Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts aufgegriffen. Mit der Vereinheitlichung der Eichfristen auf sechs Jahre und der Angleichung der Austauschzyklen verringert sich die Anzahl von Montageterminen für Gerätewechsel. Dies gilt auch für bereits installierte Messgeräte, deren Eichfrist sich ebenfalls auf 6 Jahre verlängert. Hiermit werden die Verbraucher und die Umwelt spürbar entlastet.

Neue Regeln für Energieausweise seit 01.05.2021

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll den Klimaschutz im Immobilienbereich vorantreiben und die europäischen Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in deutsches Recht umsetzen. Die Vorgaben des GEG haben damit auch Auswirkungen auf den Gebäudeenergieausweis. Denn dieser macht die Energieeffizienz eines Gebäudes transparent und Immobilien damit vergleichbar. Das GEG trat am 01.11.2020 in Kraft und darauf basierende Gebäudeenergieausweise enthalten durch mehr Informationen präzisere Modernisierungsempfehlungen. Davor galten die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014), die von den Eigentümern mit einer Übergangsfrist noch bis zum 30.04.2021 angewendet werden durften.

In Deutschland sind Energieausweise für Neubauten schon seit 2002 Pflicht. Mit der EnEV 2007 wurden erstmals Bestandsgebäude einbezogen.

GEG fordert Vor-Ort-Begehung

Seit 01.05.2021 müssen Aussteller der Verbrauchsausweise die bestehenden Gebäude vor Ort in Augenschein nehmen. Alternativ erlaubt der Gesetzgeber, die energetischen Eigenschaften des Gebäudes anhand geeigneter Fotos zu bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. So soll die Qualität der Sanierungsempfehlungen verbessert werden.

Detaillierte Angaben zur energetischen Gebäudequalität

Was bislang bei Bedarfsausweisen schon der Fall ist, gilt ab Mai auch bei Verbrauchsausweisen: Eigentümer müssen die energetische Qualität des Gebäudes detailliert angeben, inklusive inspektionspflichtiger Klimaanlagen. Auch das Fälligkeitsdatum der nächsten Untersuchung muss festgehalten werden.

Treibhausgas-Emissionen (CO2) und Ausweispflicht für Makler

Seit 01.05.2021 werden die Treibhausgas-Emissionen (CO2) im Energieausweis aufgeführt. In der EnEV war diese Ausweisung bisher nicht verpflichtend, mit der Umsetzung des GEG ist dies nun erforderlich. Die Emissionen werden aus dem Primärenergiebedarf oder -verbrauch des Gebäudes berechnet.

Die Pflicht, bei der Vermietung, Verpachtung oder dem Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis vorzulegen, gilt in Zukunft auch explizit für Immobilienmakler.

Wichtige Bekanntmachungen für alle Eigentümer und Verwalter

1. Kostenfreie Notrufnummer für Rauchwarnmelder

Allen Nutzern unserer Rauchwarnmelder bieten wir seit diesem Jahr einen weiteren kostenfreien Service als Zusatzleistung an. Bei Störungen von Rauchwarnmeldern steht Ihnen an allen 365 Tagen im Jahr und zu jeder Tag- und Nachtzeit eine Hotline zur Verfügung.

Die Information hierzu übergeben wir bei der Installation Ihren Nutzern persönlich als Merkblatt. Zusätzlich erfolgt ein Hausaushang.

2. Online-Portal

Seit diesem Jahr bieten wir Ihnen ein kostenfreies Online-Portal. Das bedeutet, dass Sie alle Daten wie z.B. Ihre Kosten und einen Nutzerwechsel online eintragen können.

Auf diese Weise sparen wir alle zukünftig Papier, Porto und Zeit.

Damit Sie diesen Service nutzen können, fordern Sie Ihre Zugangsdaten bitte formlos via E-Mail bei Frau Handel an:

m.handel@rohma.de

3. Ablesung Hauptzähler

Aufgrund der gesetzlichen Vorgabe, in Zukunft nur noch fernauslesbare Zähler (Funkzähler) zu installieren, wurden schon viele Liegenschaften entsprechend umgerüstet. Ein Betreten dieser Liegenschaften und Wohnungen ist zur Jahresablesung somit nicht mehr nötig.

Damit Ihre Abrechnungen auch weiterhin korrekt erstellt werden können, übermitteln Sie bitte ab sofort die Zählerstände der Hauptzähler (Gaszähler, Fernwärme, Hauptwasserzähler und ggf. Strom falls nötig) zum Ende des Abrechnungszeitraumes immer selbständig an uns.

4. Erneuerbare Energien

Kommt in einer Liegenschaft eine regenerative Energiequelle (Wärmepumpe, Solar…) zum Einsatz, so ist dies für die Abrechnung relevant. Bitte prüfen Sie, ob für Ihre Liegenschaft(en) uns diese Informationen vorliegen. Sobald eine Modernisierung in diese Richtung erfolgt, ist uns dies bitte umgehend mitzuteilen.

5. Rauchwarnmelder-Vollausstattung

Feuerwehren empfehlen bundesweit den Einbau von Rauchwarnmelder auch in Wohnzimmern, da dort die meisten Elektrogeräte vorhanden sind und genau diese Geräte nachweislich die meisten Brände verursachen. Wo Rauchwarnmelder einzusetzen sind, geben allerdings die jeweiligen Landesbauordnungen vor. Berlin fordert den Einbau von Rauchwarnmelder in Wohnzimmern, Mecklenburg-Vorpommern dagegen nicht. Da das Betreten der Wohnungen zur Jahresablesung nach der Umrüstung auf Funkzähler und Funkrauchwarnmelder entfällt, können wir somit nicht mehr prüfen, ob z.B. ein Arbeitszimmer zu einem Kinderzimmer umgenutzt wurde, oder ob Eltern inzwischen im Wohnzimmer auf einer Schlafcouch schlafen, da das ursprüngliche Schlafzimmer nun ein Kinderzimmer geworden ist.

Um Ihnen auch in den Folgejahren einen hohen Sicherheitsstandard zu garantieren und im Ernstfall womöglich Leben zu retten, empfehlen wir, ab sofort entgegen der von unserer Landesbauordnung vorgegebenen Mindestausstattung, auch Wohnzimmer und Räume, die heute als Arbeitszimmer genutzt werden, mit Rauchwarnmelder auszustatten.

Wer unsere Ansicht teilt, erst vor kurzem neue Rauchwarnmelder erhalten hat und nun eine Ergänzung zur Mindestausstattung wünscht, möge uns bitte informieren. Gern vereinbaren wir mit Ihnen hierzu einen kostenfreien Termin.

Corona-Sicherheitsvorkehrungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuell vorliegenden Arbeitsschutzstandards seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts haben wir weitere innerbetriebliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um den laufenden Geschäftsbetrieb im Bereich Außeneinsätze für die von Ihnen beauftragten Leistungen durchzuführen.

Damit dabei die Gesundheit unserer Kunden und auch die unserer Mitarbeiter sichergestellt werden kann, erfolgt dies unter folgenden Aspekten (auszugsweise Darstellung):

  • das Tragen von Handschuhen wird empfohlen in Verbindung mit der Desinfizierung nach jedem Arbeitseinsatz
  • vor Betreten der Wohnung ist der Mieter stets zu befragen, ob sich Personen, welche unter Quarantäne stehen bzw. krank sind, darin befinden
  • bei offensichtlich kranken Mietern ist die Durchführung des Arbeitseinsatzes zu unterlassen und ein neuer Termin zu vereinbaren
  • das Betreten von Wohnungen und Gewerbeeinheiten mit anwesenden betriebsfremden Personen erfolgt nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m ist zwingend einzuhalten
  • Unterschriften von Mietern sind nicht mehr zu leisten

Jeder Mitarbeiter wurde über die ihm obliegenden Pflichten umfassend informiert und erhält die entsprechend notwendige Arbeitsschutzausrüstung (Handschuhe, Mund-Nase-Bedeckung, Desinfektionsmittel u. w.).

Darüber hinaus empfehlen wir den Mietern, die Wohnung vor und nach der Ablesung der Messgeräte durch unsere Mitarbeiter zu lüften.

Sollten Sie dennoch Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich bitte postalisch, telefonisch oder per E-Mail an unsere Mitarbeiter.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie zuversichtlich.

Ihre ROHMA GmbH